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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="511"><titleStmt><title>Onís y López, José de an Werner, Abraham Gottlob</title><editor><persName role="Herausgeber"><forename>Helmuth</forename><surname>Albrecht</surname><affiliation>Technische Universität Bergakademie Freiberg</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Hildegard</forename><surname>Wiegel</surname><affiliation>Technische Universität Bergakademie Freiberg</affiliation></persName><persName role="Technische Koordination"><forename>Matthias</forename><surname>Bremm</surname><affiliation>Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://tu-freiberg.de/">Technische Universität Bergakademie Freiberg</orgName><orgName ref="https://www.slub-dresden.de">Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier / Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="http://edition-werner.tu-freiberg.de/contact">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName><forename>Helmuth</forename><surname>Albrecht</surname></persName><persName><forename>Hildegard</forename><surname>Wiegel</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)</licence><ab type="version">version-01-20</ab><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz Abraham Gottlob Werners</ab><ab type="state"/></availability><date when="2021-12-15"/><idno type="url">http://edition-werner.tu-freiberg.de/letters/view/511</idno></publicationStmt><sourceDesc><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Universitätsbibliothek "Georg Agricola" der Technischen Universität Bergakademie Freiberg</institution><idno type="signatur">Nachlass Abraham Gottlob Werner, Band I (A) S. 219</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="http://edition-werner.tu-freiberg.de/letters/view/511"><correspAction type="sent"><persName key="E">Onís y López, José de</persName><placeName key="227">Dresden</placeName><date when="1784-01-05">05.01.1784</date></correspAction><correspAction type="received"><persName>Werner, Abraham Gottlob</persName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/BrieanWe_475079604_0001/BrieanWe_475079604_0001_tif/jpegs/00000223.tif.original.jpg"/></facsimile><text><body><div><p><milestone unit="start" n="22"/>[<milestone unit="start" n="21"/><milestone unit="start" n="23"/>1] Dresde ce 5 Janvier 1784<lb/> <lb/>Monsieur<lb/> <lb/>Comment vous portez vous Monsieur le Professeur? Que faites vous? il y a bien long tems que je vous ne me dites rien. Votre silence me donne del'inquietude. Avez vous ete peut etre malade? je souhaite de tout mon cœur que ce soit pas la cause. Ayez la bonté de me tirer d'embaras en me donnant de vos nouvelles. Si vos occupations vous permitoient de faire un petit tour de Dresde, et vous voudriez bien me le faire savoir quand vous serez ici mes neveux en seroient enchantés: car ils ont commencé a faire un petit cabinet de mineraux, et meurent d'envie de vous le faire voir. Je fais celle ci pour avoir Les nouvelles de votre santé. je vous prie de vouloir bien me le donner, et je souhaite qu'elles soient telles que les desire, en attendant, J'ai l'honneur d'etre avec l'estime et la consideration la plus parfaite<lb/>Monsieur<lb/>Votre humble<lb/>et tres obeisant Serviteur<lb/>d'Onis<lb/> <lb/>Monsieur le Professeur Werner<note type="Übersetzung">Dresden, den 5. Januar 1784<lb/> <lb/>Herr,<lb/>wie geht es Ihnen Herr Professor? Was tun Sie gerade? Es ist lange her, dass Sie mir etwas geschrieben haben. Ihr Schweigen macht mich unruhig. Waren Sie vielleicht krank? Ich hoffe mit ganzem Herzen, dass dies nicht der Anlaß Ihres Schweigens war. Haben Sie die Güte, meine Ratlosigkeit weg zuziehen, indem Sie mir Neuigkeiten von Ihnen mitteilen. Falls Ihre Beschäftigung es erlaubt, eine kleine Reise nach Dresden anzutreten und sie mir ankündigen wollten, wann sie hier sein werden, wären meine Neffen davon entzückt: sie haben angefangen, ein Mineralienkabinett zusammenzustellen und sie brennen darauf, es Ihnen zu zeigen. Je sage dies um Nachrichten von Ihrer Gesundheit zu erhalten. Ich bitte Sie, mir diese gerne geben zu wollen, und ich wünsche mir, dass diese so ausfallen, wie ich ich sie zu erwarten ersehne. Ich habe die Ehre mit vollkommenster Wertschätzung und Hochachtung zu sein<lb/>Herr<lb/>Ihr sehr ergebener<lb/>und sehr gehorsamer Diener<lb/>d'Onis<lb/> <lb/>Herrn Professor Werner</note><milestone unit="end" n="23"/><note type="Übersetzung">Dresden, den 5. Januar 1784<lb/> <lb/>Herr,<lb/>wie geht es Ihnen Herr Professor? Was tun Sie gerade? Es ist lange her, dass Sie mir etwas geschrieben haben. Ihr Schweigen macht mich unruhig. Waren Sie vielleicht krank? Ich hoffe mit ganzem Herzen, dass dies nicht der Anlaß Ihres Schweigens war. Haben Sie die Güte, meine Ratlosigkeit weg zuziehen, indem Sie mir Neuigkeiten von Ihnen mitteilen. Falls Ihre Beschäftigung es erlaubt, eine kleine Reise nach Dresden anzutreten und sie mir ankündigen wollten, wann sie hier sein werden, wären meine Neffen davon entzückt: sie haben angefangen, ein Mineralienkabinett zusammenzustellen und sie brennen darauf, es Ihnen zu zeigen. Je sage dies um Nachrichten von Ihrer Gesundheit zu erhalten. 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Falls Ihre Beschäftigung es erlaubt, eine kleine Reise nach Dresden anzutreten und sie mir ankündigen wollten, wann sie hier sein werden, wären meine Neffen davon entzückt: sie haben angefangen, ein Mineralienkabinett zusammenzustellen und sie brennen darauf, es Ihnen zu zeigen. Je sage dies um Nachrichten von Ihrer Gesundheit zu erhalten. Ich bitte Sie, mir diese gerne geben zu wollen, und ich wünsche mir, dass diese so ausfallen, wie ich ich sie zu erwarten ersehne. Ich habe die Ehre mit vollkommenster Wertschätzung und Hochachtung zu sein<lb/>Herr<lb/>Ihr sehr ergebenr<lb/>und sehr gehorsamer Diener<lb/>d'Onis<lb/>Hrn. Professor Werner</note><milestone unit="end" n="22"/></p></div></body></text></TEI>
